Die Möglichkeit den Urin zu diagnostischen Zwecken zu nutzen, hat eine lange Tradition. Folgende Verfahren eignen sich besonders gut für einen naturheilkundlichen Urinstatus.
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Bei der Hellerschen Probe zeigen sich an der Grenzfläche von Harn und Chemikalie verschiedenfarbige Ringe.
Sie können auf funktionelle Organstörungen und Stoffwechselentgleisungen hinweisen, noch bevor sich im Blutbild oder am Urinteststreifen etwas zeigt.
Der Vorteil dieser Untersuchung liegt darin, dass sie im Vergleich zu den Ergebnissen der Urinteststreifen sehr viel differenzierter ist und sich Störungen frühzeitig zeigen.
Ufd, 02.05.12 004Bei der traditionellen Harnschau wird der Urin in sechs Reagenzgläser gefüllt und mit verschiedenen Reagenzien (z. B. Natronlauge, Schwefelsäure, Ehrlichs Reagenz) versehen. Die Beurteilung erfolgt jeweils in kaltem Zustand und nach dem Kochen. Über Farbphänomene, Ausfällungen, bzw. Ausflockungen erhält man eine Aussage bezüglich der Funktion von Niere, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse und Darm. Da diese Organe eine funktionelle Einheit bilden, lassen sich Rückschlüsse auf die momentane Stoffwechselsituation ziehen.