Kräuteranwendungen bei Frauenleiden haben eine sehr lange Tradition und sie werden heutzutage zunehmend geschätzt.
Die Natur bietet uns eine große Anzahl von Kräutern, zum Beispiel mit einer antibiotischen Wirkung wie die Bärentraube, die Kapuzinerkresse, der Knoblauch oder mit einer hormonartigen Wirkung wie der Frauenmantel, der Mönchspfeffer und die Silberkerze. Beide Wirkungsrichtungen sind bei Frauenleiden gut einsetzbar, um die Unpässlichkeiten auszublancieren.
Das weibliche Hormonspiel ist durch äußere und innere Reize leicht zu stören, was eine Verschiebung im Hormonsystem mit sich bringt und oft durch eine Milieustörung auf den Schleimhäuten begleitet wird.
Dadurch entstehen viele Beschwerden wie zum Beispiel :
  • Befindlichkeitsstörungen, z. B. Müdigkeit, Reizbarkeit, Vergesslichkeit, Unruhe, Launenhaftigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gewichtsschwankungen, Heißhunger, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und Haarausfall

  • Zyklusunregelmäßigkeiten oder Zyklusstörungen

  • Schmerzhafte Regel (Dysmenorrhoe)

  • PMS (Prämenstruelles Syndrom)

  • Myome – Zysten

  • Brust-Entzündung, -Spannen (Mastodynie), -Knoten(Mastopathie)

  • Kinderwunsch – Schwangerschaft – Stillzeit

  • Scheidenmilieustörungen (vaginale Dysbiose):

  • Fluor, bakterielle-virale Infekte, Pilze, PAP-Test-Veränderungen

  • Wechseljahrsbeschwerden (Klimakterium):

  • Hitzewallungen, Schlafstörungen, Nervosität, Stimmungsschwankungen

Dazu gehören auch:
  • Schilddrüsenfehlregulationen

  • Osteosporose

Die Pflanzenheilkunde und die Homöopathie sind eine sanfte und natürliche Methode, um Hormonstörungen zu verbessern und Frauenleiden zu lindern.
Weitere Behandlungsansätze sind Reiztherapien durch Schröpfen, Schröpfkopfmassagen und Injektionen, Akupunktur und die Schleimhautsanierung.